Treffen von ehemals aktiven, ehrenamtlichen Hospizbegleitern/innen

In dem seit 1998 bestehendem Hospizverein Bremen-Nord sind die Begleiter/innen der ersten Stunde schon seit längerem in den ehrenamtlichen Ruhestand gegangen oder haben ihre ehrenamtliche Tätigkeit auf andere Bereiche verlegt.

Das Pausieren oder Verabschieden kann unterschiedliche Beweggründe haben, z.B. veränderte private oder berufliche Situationen, neue Gedanken und Ideen, um in anderen Bereichen tätig sein zu wollen. Die Ehemaligen haben sich in unterschiedlichen Variationen in den Verein eingebracht, in der Vorstandsarbeit, im Bürodienst, sowie in der hauptsächlichen Tätigkeit, das Sterben zu begleiten. Mit den Ziel, das Sterben in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen und das Leben in diesem letzten Lebensabschnitt im Kreis der Familie bis zuletzt lebenswert gestalten zu können.

Als Dankschön und auch zum Erhalt weitere Kontakte haben wir im Verein erstmalig zu einem Ehemaligen-Treffen eingeladen. Hier trafen sich in den neuen Räumen vom Hospiz Bremen-Nord e.V. Ehemalige bei Kaffee und Kuchen zum Austausch über gemeinsame ehrenamtliche Tätigkeiten, über gemeinsam tiefbewegende Erinerungen, sowie auch einfach nur um die Neuigkeiten des jetzigen Lebens auszutauschen. Es wurde viel erzählt, gelacht und auch manches denkwürdige Erlebnis in Erinerung gerufen.

Diese Treffen wurde von den aktiven Ehrenamtlichen organisiert und wird aufgrund der positiven Resonanz auf jeden Fall wiederholt.

Patientenverfügung

Am 21.11.2013 hatte Hospiz Bremen-Nord e.V. zu einer offenen Veranstaltung über die Patientenverfügung eingeladen. Die beiden Referenten waren die Herren Dr.Noltenius (Allgemeinmediziner) und Reimers (Notar). Es war ein sehr interessanter Abend in einem fast überfüllten Konferenzraum.

Dr. Noltenius machte deutlich klar, dass jeder, der sein Leben selbst bestimmen möchte, im Besitz einer Patientenverfügung sein sollte. Ob diese nun über Hospiz (kostenlos) oder einen Notar ausgestellt wird, ist gleichgültig. Wichtig dabei ist lediglich, dass jeder Mensch zum Zeitpunkt seiner Entscheidung noch im Besitz seiner geistigen Kräfte ist.

Die Patientenverfügung in Verbindung mit der Generalvollmacht ist nur über den Notar möglich. Man kann sie jederzeit widerrufen oder verändern. Dabei sind Datum und erneute Unterschrift notwendig.

Bei eventuellen Fragen kann man sich wie folgt im Internet noch genau informieren.

http://www.bmj.bund.de/media/archive/694.pdf (Formulierungshilfen)

http://www./bundestag.de/bic/analysen/2004/2004_10_27.pdf (Erläuterungen zur Patientenverfügung

http://wwwuser.gwdg.de/~ukee/pv._1998.pdf (Akademie für Ethik in der Medizin)

http://www.ratgeberrecht.de/sendung/beitrag/rs2004082203.html (Allgemein)

Dr. Noltenius machte sehr deutlich, dass, wenn eine Lebensverlängerung angestrebt wird, diese nicht auf Kosten der Lebensqualität gehen sollte. Hierbei ist es durchaus sinnvoll, den Hausarzt zu Rate zu ziehen.

Im Anschluss an die Ausführungen der beiden Referenten, wurden von den Anwesenden Fragen gestellt, so dass der Abend mit einer lebhaften Diskussion endete.

15 – Jahresfeier des Hospizvereins Bremen – Nord

Am  04.06.2013  ( 16.00 – 18.00 Uhr ) im ersten Stock des Klinik-Gebäudes, sowohl im Foyer als auch im großen Konferenzraum fand die Jubiläumsveranstaltung statt.

Das Fest war von mehreren Ehrenamtlichen gut vorbereitet worden, nicht nur, was den äußerlichen Rahmen anging, sondern auch die Programmgestaltung.

Die zahlreich erschienenen Gäste, die schließlich das ganze Foyer füllten, wurden von Ehrenamtlichen mit einem Gläschen Sekt, Orangensaft oder halb und halb begrüßt. Dann wurde in den großen Konferenzraum gebeten, der sich schnell füllte und wo schon der gut eingestimmte Frauen – Gospelchor, von Ella Winkelmann ausdrucksstark am Keyboard begleitet und geleitet, sich postiert hatte.

Der erste Gospelsong versetzte die Anwesenden durch den zu Herzen gehenden stimmlich überzeugenden Vortrag der Sängerinnen in eine fühlbar heitere Stimmung.  Der Schatzmeister, Reinhold Heers, begrüßte die Anwesenden und leitete über zur  Rede der ersten Vorsitzenden, Andrea Herrmann, die sie in prägnanter Form und gewollter Kürze hielt. Wieder folgte ein gefühlvoll, aber temperamentvoll vorgetragener Gospelsong.  Die Rede von Herrn Manfred Glasmeyer, dem kaufmännischen Direktor des Klinikums Bremen – Nord, zeigte empathisch die Berührungspunkte zwischen der klinischen Arbeit der Ärzte und Krankenschwestern und der Hospizarbeit der Ehrenamtlichen, die einander in idealer Weise ergänzen können. Wieder ein toller Gospelsong schloss sich an.  Die erste Vorsitzende des Hospiz – und PalliativVerbandes Bremen, Anja Tewes, zeigte in ihrer Rede auf, dass Hospiz in Kompetenz und Effektivität nach innen und außen sich bedeutsam weiterentwickelt habe. Zwei Gospelbeiträge schlossen sich noch an.

Jeder bediente sich anschließend gern am Kaffee – und Kuchenbuffet. Die Ehrenamtlichen tauschten sich in Gesprächen mit den Gästen angeregt aus.

Währendessen unterhielt ein Clown aus Hannover die Anwesenden in schrägem Kostüm als Luftballonverformer verblüffender Kreationen von Tieren und Gegenständen und als Klarinettist mit der offensichtlichen Absicht, die Gehörgänge seiner Mitmenschen zu erfreuen.   

Ein gelungener Nachmittag ging zu Ende.

 

Messe „Leben und Tod“

Vom 16. – 17. Mai 2013 fand in  Bremen wieder die Messe zum Thema „Leben und Tod“ statt. Neben Fachpersonal aus den Bereichen Hospizarbeit, Palliativmedizin, Trauerarbeit und Bestattungswesen waren auch viele Interessierte in der Halle 6 der Messe Bremen. In den öffentlichen Vorträgen wurden unterschiedlichste Aspekte der Thematik abgehandelt. Neben Pater Anselm Grün hat  Franz Müntefering seine persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Hospiz und palliativer Versorgung dargestellt. Interessante Gespräche entwickelten sich auch an den vielen Ständer der Aussteller.  Eine Veranstaltung, die anregt, sich mit dem Thema doch mal zubefassen. Die nächste Messe findet am 08./09.05.2014 statt. Weiter Informationen erhalten Sie unter www.leben-und-tod.de

 

Kunsthandwerk und Spende

Am Sonntag, 3.März, fand zum dritten Mal der Kunsthandwerkermarkt „Unikates“ statt. 32 Kunst- und Handwerkschaffende hatten in der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr im Kulturbahnhof in der Hermann-Fortmann-Straße in Bremen-Vegesack ihr Angebot ausgestellt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Silvia Wessel und Heike Rautenberg. Statt Eintritt wurde um eine Spende für unseren Verein gebeten. So waren die Erwartungen naturlich bei uns sehr hoch. Und wir wurden nicht enttäuscht: ein hoher Besucherstrom füllten den Kulturbahnhof, aber auch das Spendengefäß!

Ganz herzlichen Dank an die Spender und an die beiden Organisatorinnen des Handwerkermarktes!

„Menschenwürdig leben bis zuletzt“

Unter dieser Überschrift hatte man unseren ambulanten Hospizdienst
eingeladen, im Rahmen der 15. Gesundheitswochen in Bremen-Nord seine Arbeit vorzustellen.

Andrea Herrmann eröffnete am 04.02.2013 den Abend mit einem
Vortrag und lud die gekommenen Zuhörer ein, Fragen zu stellen. Schnell entwickelte sich ein anregendes Gespräch, in dem viele Informationen weitergegeben wurden.

Es war ein gelungener Abend und wir bedanken uns
nochmals ganz herzlich bei Frau Stocks, die uns sehr freundlich im
Dokumentationszentrum Blumenthal empfangen hat.

Erfreulicherweise berichtete die Nordbremer Tagespresse über diesen Abend, so dass wir damit eine breitere Öffentlichkeit erreichen konnten. 

Ingeborg Würfel, 2.Vorsitzende

 

Klinikinterne Einweihung der neuen Räumlichkeiten

Im April dieses Jahres ist der seit 1998 bestehende ambulante Hospizdienst Bremen-Nord e.V. mit seinen Büroräumen vom Klinik-Verwaltungsgebäude ins Hauptgebäude der Klinik Bremen Nord gezogen.

Im Erdgeschoss sind nun 2 schöne, ansprechende Räume das neue Domizil für den Hospizdienst Bremen-Nord e.V. Um diese Räumlichkeiten einzuweihen und sich gegenseitig noch besser kennen zu lernen, wurde ein klinikinterner Einweihungstag begangen.

Dazu trafen sich erstmalig eine größere Anzahl von Klinikmitarbeiter/innen aus den unterschiedlichsten Bereichen, bei Kaffee und Kuchen zum Austausch über schon gemeinsam erlebte Tätigkeiten, sowie auch neu angedachte Möglichkeiten. Es wurde lebhaft diskutiert, erzählt und auch gelacht.

Alle waren sich einig das Sterben, den Abschied eines Menschen und seiner Angehörigen  mit Würde und Zeit begleiten zu wollen, möglichst mit vertrauten Menschen, unter Respektierung der letzten Wünsche .Hierzu sind wir seit Jahren mit der Klinik in Kontakt und Zusammenarbeit.

Falls Sie Fragen zu der o.g. Hospizarbeit haben, dürfen Sie gerne unter der Hospiz-Nr. 0421-6586108anrufen oder Sie schicken uns eine Email: info@hospiz-bremen-nord.de

Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Information können Sie ersehen unter www.hospiz-bremen-nord.de


Falls Sie Fragen zu der Hospizarbeit haben dürfen Sie gerne unter der Hospiznummer 0421-6586108 anrufen oder Sie schicken uns eine Email: info@hospiz-bremen-nord.de

Wir freuen uns auf Sie!