„Gott fährt Fahrrad“

Unter diesem Titel stand eine Veranstaltung am 16.10.2015, die im Rahmen der 1. Bremer Hospiztage zum Welthospiztag durchgeführt wurde. Der Bremer Schauspieler und Kabarettist Pago Balke und der aus Freiburg kommende Bassist Wolfgang Fernow brachten uns in einer musikalischen Lesung das autobiographisch geschriebene Buch von Maarten`t Hart näher. Der Schriftsteller verarbeitet in seinem Werk den Tod des Vaters, der als „Grabmacher“ Pau tätig war. In den zum Teil skurilen, aber auch amüsanten Erlebnissen wird deutlich, wie Maarten `t Hart das Leben mit seinem Vater in Erinnerung behalten hat.

Durch die gekonnte Vortragsweiser beider Künstler wurde es für die zahlreichen Besucher zu einem ganz lebendigem Abend. 

 

Informationsabend zur Patientenverfügung

Am  Donnerstag, 21.Mai 2015 veranstaltete Hospiz Bremen-Nord e.V. erneut eine öffentliche Veranstaltung zum Thema Patientenverfügung.

Der Abend wurde wieder gestaltet vom Allgemeinarzt Dr. Noltenius und Notar Herrn Reimers.

Beide konnten aus ihrem reichen Berufsleben sehr anschaulich berichten, wieso eine Patientenverfügung sinnvoll ist, wer darüber informiert sein sollte, wo die Verfügung verteilt werden sollte und vieles mehr.

55 Teilnehmer/Innen hörten interessiert zu und ließen den Abend noch lebhafter werden, durch viele Fragen.

Vielen Dank an Herrn Dr. Noltenius und Herrn Reimers! Mit dem lebhaften Miteinander und  dem  kundigen und interessanten Fachwissen war dieser Abend für alle Teilnehmenden sehr wertvoll.

Ausbildung  zum/zur Hospizhelfer/in

Geschafft! Fröhliche Gesichter und entspannte Mienen gab es am Sonnabend, den 14.03.2015 zu sehen, als 11 Teilnehmerinnen des Ausbildungskurses zur Hospizmitarbeiterin die erfolgreiche Teilnahme bescheinigt wurde.
Die Zertifikate wurden von der 1. Vorsitzenden Andrea Herrmann und der 2. Vorsitzenden Ingeborg Würfel mit einer herzlichen Gratulation überreicht. Zuvor würdigte der Ausbilder Dietmar Kappitz in einer kleinen Rede die Bereitschaft der Teilnehmerinnen, sich auf die schwierigen Themen Sterben, Tod und Trauer einzulassen, sich eigenen Verlusterfahrungen noch einmal zu stellen und neue Wege des Umgangs kennenzulernen. Alle Teilnehmerinnen möchten sich anschließend in der Hospizarbeit ehrenamtlich engagieren.

 


HIV Infektion,

Öffentlicher Informationsabend mit Dr. Eberhard Kraft,

Blumenthaler Allgemeinarzt, als Referent beim Hospiz Bremen- Nord e.V.    60 Millionen infizierte Menschen mit dem HIV Virus und davon sind schon 30 Millionen gestorben, dieses ist eine Aussage, die in erster Linie große Verunsicherungen hervorruft. Allerdings wird in folgenden Aussagen die o.g. Tatsache sehr positiv reduziert, mit z.B. Aussagen, dass ein HIV infizierter Mensch mit einer entsprechenden, zeitigen und täglichen Therapie fast so alt werden kann , wie die übrige vermeintlich gesunde Menschheit. Auch die Ansteckung kann unter bestimmten Vorraussetzungen auf ein Minimum reduziert werden. HIV Schwangere können gesunde Kinder entbinden.   Viele positive Fakten konnte Dr. Kraft am Mittwoch dem 22. Januar der interessierten Zuhörerschaft bieten.    Von der Entdeckung vom HIV Virus 1981 bis heute hat sich vieles an Positivem getan, aber eines ist geblieben, die Angst!! Die Angst vor der eigenen Ansteckung!!! Dafür hat sich aber die negative Einstellung zur  Homosexualität in der Bevölkerung reduziert. Hierzu konnte uns der Blumenthaler Allgemeinarzt viele Informationen zukommen lassen. Die Berührungsängste konnten durch diese Aussagen sichtlich reduziert werden und wieder einmal hat sich bewahrheitet, Austausch, Fragen und Diskussion können Misstrauen und Ängste reduzieren und zu einem offenen Miteinander führen.   Die für diese  Veranstaltung geringe  Teilnehmeranzahl von 20 Personen erklärte der Referent mit möglichen Bedenken der Besucher in Form von, was die Anderen von Ihnen denken könnten Die Teilnehmenden dieses Abends hatten diese Bedenken nicht und viele Fragen kamen lebhaft und interessiert aus dem Publikum.     Auf die Frage hin, wieso es in der hospizlichen Lebens- und Sterbebegleitung so wenig AIDS erkrankte Begleitungen gibt , eine Antwort mit folgendem Wortlaut.,Auf diese Patienten müssen Sie noch warten, denn die leben ja nun sehr viel länger. Meine älteste Patientin ist zur Zeit 80 Jahre alt.   Mit dieser Aussage und der Erkenntnis, dass, nur Wissen Mut und Vertrauen in  Bezug auf die HIV Infektion  schaffen kann und damit ein gutes Miteinander, endete ein informativer und interessanter Abend.   Hospiz Bremen Nord e.V. dankt Herrn Dr. Kraft für diese Veranstaltung

Bärbel      Niemeyer-Schlenker   Koordinatorin