Zeit… ist keine Schnellstraße zwischen Wiege und Grab, sondern ein Platz zum Parken in der Sonne.
Phil Bosmans


Terminübersicht:

Öffentliche Veranstaltungen:

Zum Welthospiztag 2018

Informationsabend zur Patientenverfügung

Mittwoch 26. September  – 19 Uhr                                             
Grundsätzlich wird immer von einem Lebenswillen ausgegangen,
aber wer kümmert sich um Ängste und Bedürfnisse, wenn diese
selbst nicht mehr zum Ausdruck gebracht werden können.
Eine Patientenverfügung kann laut Gesetz jeder aufsetzen, der
volljährig und „einwilligungsfähig“ ist, der also die Bedeutung und
Tragweite seiner Entscheidung beurteilen kann. Das Dokument muss
schriftlich vorliegen. Ob es sich um einen selbst formulierten Text
oder ein ausgefülltes Ankreuzformular handelt, spielt keine Rolle.
Die Patientenverfügung ist für Situationen gedacht, in denen wir nicht
mehr selbst entscheiden können. Hier wird dann im Sinne des
Patienten der eigentliche Patientenwille umgesetzt, dazu sollte dieser
Wille schriftlich festgehalten werden. Wie kann und wie soll so etwas
aussehen? Hierzu und zu den Themen: sollen lebensverlängernde
Maßnahmen erfolgen, was bedeutet dieses eigentlich, soll eine
künstliche Wiederbelebung erfolgen, eine künstliche Ernährung
erfolgen? Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch den 26. September 2018 um
19.00 Uhr im großen Konferenzraum im Klinikum Bremen Nord-
Hammersbeckerstr. 228- 28755 Bremen, in der 1. Etage statt.
Einlass ist ab 18:30, eine Reservierung ist nicht möglich. Es stehen 60Plätze zur Verfügung.
Referenten für diesen Abend:  Herr Dr.Noltenius (Allgemeinarzt) und Frau Heinemann (Notarin)
 

Neuer Ausbildungskurs zum ehrenamtlichen Hospizhelfer

In diesem Kurs vermitteln wir Fähigkeiten, Sterbende menschenwürdig bis ans Lebensende zu begleiten. Ausserdem wird eine hier eine Unterstützung für Angehörige angeboten.

Am 8.8.2018 findet um 19:00 Uhr ein Informationsabend statt. Wenn Sie möchten, könne Sie gerne vorab mit uns Kontakt aufnehmen. So haben Sie und wir die Möglichkeit, dass wir uns kennenlernen. Auf jeden Fall  ist eine Anmeldung  erforderlich.

Ort: Großer Konferenzraum im 1. Stock im Klinikum Bremen Nord.

Was beinhaltet dieser Hospizkurs ?

Die Ausbildung für ehrenamtliche Hospizmitarbeiter ist umfangreich und erfolgt an mehreren Wochenenden. Die Möglichkeiten und Grenzen der Begleitung Sterbender und Trauernder sind die Themen der Wochenendseminare. Daneben treffen sich die Teilnehmer zu wöchentlichen Einzelvorträgen oder auch zu Besuchen, wie z.B. im stationären „Lilge Simon-Stift“  in Bremen-Nord.


Die Referentinnen und Referenten führen die Gruppe qualifiziert und feinfühlig an die oft schwierigen Themen heran in Form von:

  • Phantasiereisen und Meditationen
  • Einzel- und Gruppenarbeit
  • Rollenspielen
  • Übungen
  • kreativen Möglichkeiten

An den Wochenenden werden folgende Inhalte der Hospizarbeit behandelt:

  • Umgangsformen mit Sterben, Tod und Trauer
  • Verstehen und Einfühlen in die Bedürfnisse Sterbender
  • Ins Gespräch kommen mit Sterbenden und ihren Angehörigen
  • Abschied und Trauer der Angehörigen
  • Kraftfeld Familie
  • Vieles ist möglich – alles sicher nicht
  • Umgang mit Komapatienten
  • Organspende – ja oder nein?
  • Fragen zur Bestattung

Zusätzlich zu den Wochenenden finden noch an 11 Mittwoch Abenden für 90 Minuten Einzelvorträge statt.


Zertifikate für Hospizhelfer im März 2017

Auch in diesem Jahr wurde ein Ausbildungskurs wieder erfolgreich abgeschlossen. Deshalb gab es trotz des schwierigen Themas zum Abschluß fröhliche Gesichter und entspannte MIenen bei den zwölf Teilnehmenden, denen nach der Ausbildung zu Hospizmitarbeitern die erfolgreiche Teilnahme bescheinigt wurde. Die entsprechenden Zertifikate wurden von der ersten Vorsitzenden Andrea Herrmann und der zweiten Vorsitzenden Ingeborg Würfel mit einer herzlichen Gratulation überreicht.

Zuvor würdigte der Leiter des Kurses und Ausbilder Dietmar Kappitz in einer kurzen Rede die Bereitschaft der Teilnehmenden, sich auf die schwierigen Themen Sterben, Tod und Trauer einzulassen und sich damit auch den eigenen Verlusterfahrungen noch einmal zu stellen und neue Wege des Umgangs kennenzulernen.

Fast alle Teilnehmenden wollen sich nach diesem Kursus ehrenamtlich im Hospiz Bremen-Nord engagieren.

Trauercafé

An jedem ersten Samstag im Monat von 15.00 – 16.30 Uhr  in den Räumen des Hospiz Bremen-Nord e.V.. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.