Informationsabend zum Thema „Patientenverfügung“

Am Donnerstag, den 24. November 2016 um 19:00 Uhr (Einlass um 18:30) fand ein Informationsabend zum Thema „Patientenverfügung“  statt.

Ort: Großer Konferenzraum im 1. Stock im Klinikum Bremen Nord.

Referenten: Herr Noltenius (Allgemeinmediziner) und Herr Reimers (Notar)


„Wenn ich noch einen Tag zu leben hätte…“

Dieser Vortrag fand  am 29. September  2016 um 19:00 Uhr statt.
Referentin: Regina Heygster

Sterben werde ich, das weiß ich so gut wie jeder andere Mensch auch. Nur, wie bereite ich mich darauf vor, dass ich irgendwann mein Leben loslassen muss?
Und vorab womöglich noch vieles andere: Die Kraft, Gesundheit, Familie, den oder die Lebens- oder EhepartnerIn, Freunde, vielleicht das Haustier…

In der Mitte des Lebens scheint es schwer vorstellbar, eines Tages – am Ende des Lebens – den verbleibenden Sinn im Dasein zu suchen und zu bereuen, vorab nicht manches bedacht zu haben, was nun nicht mehr nachgeholt werden kann.
Der Vortrag zeigt auf, welche Möglichkeiten wir haben, uns mitten im Leben dem eigenen Lebensende zu nähern, um in uns schlummernden Themen, Fragen und Lebens-Möglichkeiten Raum geben zu können.

„Humor als heilsame Erfahrung im Sterbe- und Trauerprozess“

*Humor als heilsame Erfahrung im Sterbe- und Trauerprozess*

Öffentlicher Vortrag am Mittwoch, den 5.Oktober

Zahlreiche Zuhörer waren der Einladung gefolgt, und so referierte die
Diplompädagogin Maike Carls in einem vollem Saal sehr humorvoll und
voller Witz über dieses Thema. Sie selbst hatte ihr Lachen und den Humor
fast verloren und lief lange Zeit mit einem „Essigabschmeckergesicht“
herum. Erst durch eine eigene Krebserkrankung und den damit verbundenen
Therapien fand sie die Freude, das Lachen und den Humor wieder.

Dabei kann der Humor in schwierigen Zeiten eine Kraftquelle sein, er
dient der Regeneration und der Bewältigung problematischer
Lebensumstände. Er kann  ein entlastendes Ritual sein und der
Entwicklung stärkender Kompetenz bei Betroffenen und deren Begleiter
dienen. Sicher ist es der einen Person mehr gegeben als der anderen,
doch er ist erlernbar und entwickelbar. Nehmen wir uns zum Beispiel einen
Wechsel der Perspektiven vor! Stellen wir uns dazu einfach ab und zu auf
einen Stuhl und betrachten unser Leben  bzw. das Problem von oben. Oder
wir führen ein Tagebuch, indem wir nur die positiven Ereignisse des Tages
aufschreiben, dadurch lenken wir die Aufmerksamkeit auf die angenehmen
Seiten des Lebens. Machen wir unseren Mitmenschen öfter Komplimente,
denn ein gutes Miteinander setzt im Gehirn Botenstoffe für ein
Wohlgefühl frei.

Wir machen uns im Alltag viele Sorgen oder leiden an Hätterits,
Könnteritis, Müssteritis, also hätte ich doch, könnte ich doch, ich
müsste noch. Dabei haben wir das Lachen verlernt, aber wir können es
zurückholen. Wir können uns mit Freunden verabreden und statt der
Sorgen, erzählen wir uns Witze oder etwas Lustiges.  Wenn wir anfangen
fünf bis zehnmal am Tage zu lachen, geht es irgendwann in eine Gewöhnung
über.

Dies sind einige Beispiele aus dem kurzweiligen, interessanten Vortrag
mit wissenschaftlichen Hintergründen und vielen Gelegenheiten zum
Schmunzeln und Lachen. Ein sehr humorvoller Abend!

10 Jahre Trauercafe Hospiz Bremen-Nord

Am 7. Mai 2016 konnte das Trauercafe des Hospiz Bremen-Nord sein 10jähriges Bestehen feiern. Die beiden erfahrenen Hospizmitarbeiterinnen Marianne Barth und Britta Brunßen betreuen das Cafe seit seiner Gründung und konnten seitdem durch ihre liebevolle Art vielen trauernden Menschen Trost und Unterstützung geben. Das Trauercafe findet an jedem ersten Samstag im Monat um 15.00 Uhr im Klinikum Bremen-Nord statt.

Zertifikate für Hospizhelfer im März 2016

Auch in diesem Jahr wurde ein Ausbildungskurs wieder erfolgreich abgeschlossen. Deshalb gab es trotz des schwierigen Themas zum Abschluß fröhliche Gesichter und entspannte MIenen bei den neun Teilnehmenden, denen nach der Ausbildung zu Hospizmitarbeitern die erfolgreiche Teilnahme bescheinigt wurde. Die entsprechenden Zertifikate wurden von der ersten Vorsitzenden Andrea Herrmann und der zweiten Vorsitzenden Ingeborg Würfel mit einer herzlichen Gratulation überreicht.

Zuvor würdigte der Leiter des Kurses und Ausbilder Dietmar Kappitz in einer kurzen Rede die Bereitschaft der Teilnehmenden, sich auf die schwierigen Themen Sterben, Tod und Trauer einzulassen und sich damit auch den eigenen Verlusterfahrungen noch einmal zu stellen und neue Wege des Umgangs kennenzulernen.

Fast alle Teilnehmenden wollen sich nach diesem Kursus ehrenamtlich im Hospiz Bremen-Nord engagieren.