Zum Welthospiztag 2019
Informationsabend zur Patientenverfügung

 Die Veranstaltung findet im großen Konferenzraum im Klinikum Bremen Nord statt. Platz-Reservierungen sind nicht möglich, eine Anmeldung also nicht erforderlich, der Einlass beginnt ab 18.30 Uhr.
Es sind 55 Sitzplätze vorhanden. Die Referenten/innen sind die Notarin Frau Ilka Heinemann und Herr Dr. Hans-Martin Noltenius (Arzt).

Grundsätzlich wird immer von einem Lebenswillen ausgegangen, aber wer kümmert sich um Ängste und Bedürfnisse, wenn diese selbst nicht mehr zum Ausdruck gebracht werden können. Eine Patientenverfügung kann laut Gesetz jeder aufsetzen, der volljährig und „einwilligungsfähig“ ist, der also die Bedeutung und Tragweite seiner Entscheidung beurteilen kann. Das Dokument muss
schriftlich vorliegen. Ob es sich um einen selbst formulierten Text oder ein ausgefülltes Ankreuzformular handelt, spielt keine Rolle. Die Patientenverfügung ist für Situationen gedacht, in denen wir nicht mehr selbst entscheiden können. Hier wird dann im Sinne des Patienten der eigentliche Patientenwille umgesetzt, dazu sollte dieser Wille schriftlich festgehalten werden. Wie kann und wie soll so etwas
aussehen? Hierzu und zu den Themen: sollen lebensverlängernde Maßnahmen erfolgen, was bedeutet dieses eigentlich, soll eine künstliche Wiederbelebung erfolgen, eine künstliche Ernährung
erfolgen?

Referenten: Herr Dr.Noltenius (Allgemeinarzt) und Frau Heinemann (Notarin)

 

Erinnerungsgottesdienst

Unser Gottesdienst fand am Montag, den 2. September 2019 um 18:00 Uhr in der Kirche ‚Heilige Familie‘ , Grohner Markt 7, 28759 Bremen statt.

 

Lebenssinn- und -qualität in der paliativen Versorgung von Betroffenen und Angehörigen

Zu diesem Thema haben wir am 27. März 2019 folgende Referenten begrüßen können:

Frau Steinkamp und Herrn Dr. Honig, langjährig erfahrene Netzwerkler in der Palliativversorgung.

Die spezialisierte Palliativversorgung kann Lebensqualität geben trotz schwerer und fortgeschrittener Krankheit.

Diese besondere Form der Versorgung, vorwiegend am Lebensende,  kann ambulant  und stationär erfolgen.

Es gibt einen gesetzlichen Anspruch auf diese Art der Versorgung.

Hierbei werden die Betroffenen und deren Zugehörige von einem professionellem Netzwerk begleitet.

Als ambulanter Hospizverein in Bremen Nord ist es uns ein Anliegen diese Form der Betreuung in die Öffentlichkeit zu bringen und diese Art von Netzwerkarbeit vorzustellen.

Wir freuten uns  über die 50interessierten Anwesenden an diesem Abend

 

Neuer Ausbildungskurs 2019/2020 zum ehrenamtlichen Hospizhelfer

In diesem Kurs vermitteln wir Fähigkeiten, Sterbende menschenwürdig bis ans Lebensende zu begleiten. Ausserdem wird  hier eine Unterstützung für Angehörige angeboten.

Dieser neue Ausbildungskurs startet Ende August 2019.  Bei Interesse können Sie gerne mit uns telefonisch K0ntakt aufnehmen. Hier erfahren Sie, ob noch Plätze frei sind.  Sie erreichen uns unter der Telefon: 0421 6586108.

 

Was beinhaltet dieser Hospizkurs ?

Die Ausbildung für ehrenamtliche Hospizmitarbeiter ist umfangreich und erfolgt an mehreren Wochenenden. Die Möglichkeiten und Grenzen der Begleitung Sterbender und Trauernder sind die Themen der Wochenendseminare. Daneben treffen sich die Teilnehmer zu wöchentlichen Einzelvorträgen oder auch zu Besuchen, wie z.B. im stationären „Lilge Simon-Stift“  in Bremen-Nord.


Die Referentinnen und Referenten führen die Gruppe qualifiziert und feinfühlig an die oft schwierigen Themen heran in Form von:

  • Phantasiereisen und Meditationen
  • Einzel- und Gruppenarbeit
  • Rollenspielen
  • Übungen
  • kreativen Möglichkeiten

An den Wochenenden werden folgende Inhalte der Hospizarbeit behandelt:

  • Umgangsformen mit Sterben, Tod und Trauer
  • Verstehen und Einfühlen in die Bedürfnisse Sterbender
  • Ins Gespräch kommen mit Sterbenden und ihren Angehörigen
  • Abschied und Trauer der Angehörigen
  • Kraftfeld Familie
  • Vieles ist möglich – alles sicher nicht
  • Umgang mit Komapatienten
  • Organspende – ja oder nein?
  • Fragen zur Bestattung

Zusätzlich zu den Wochenenden finden noch an 14 Mittwoch Abenden für 90 Minuten Einzelvorträge statt.