Informationsabend zur Patientenverfügung

Diese Veranstaltung fand am 08.04.2021 um 18:30 Uhr statt. Aufgrund der Pandemie konnte diese Veranstaltung leider nur online stattfinden.
                                     
Grundsätzlich wird immer von einem Lebenswillen ausgegangen, aber wer kümmert sich um Ängste und Bedürfnisse, wenn diese selbst nicht mehr zum Ausdruck gebracht werden können. Eine Patientenverfügung kann laut Gesetz jeder aufsetzen, der volljährig und „einwilligungsfähig“ ist, der also die Bedeutung und Tragweite seiner Entscheidung beurteilen kann. Das Dokument muss schriftlich vorliegen. Ob es sich um einen selbst formulierten Text oder ein ausgefülltes Ankreuzformular handelt, spielt keine Rolle. Die Patientenverfügung ist für Situationen gedacht, in denen wir nicht mehr selbst entscheiden können. Hier wird dann im Sinne des Patienten der eigentliche Patientenwille umgesetzt, dazu sollte dieser Wille schriftlich festgehalten werden. Wie kann und wie soll so etwas
aussehen? Hierzu und zu den Themen: sollen lebensverlängernde Maßnahmen erfolgen, was bedeutet dieses eigentlich, soll eine künstliche Wiederbelebung erfolgen, eine künstliche Ernährung erfolgen?
 
Referent:  Herr Wolfgang Reiter
Herr Wolfgang Reiter arbeitet hauptberuflich als Jurist und ist außerdem als Koordinator in der Hospizhilfe Bremen tätig.